Der Markt 2026: vom Fachverlag bis zur Plattform
KI in der Steuerberatung ist 2026 keine Zukunftsfrage mehr. Der Deutsche Steuerberaterverband (DStV) und die Bundessteuerberaterkammer (BStBK) haben Marktübersichten und Orientierungshilfen veröffentlicht – ein Zeichen dafür, dass der Einsatz von KI-gestützter Recherche und Assistenz in den Kanzleialltag eingezogen ist. Grob lassen sich die Angebote in vier Gruppen einordnen:
- Verlagsbasierte Recherche-KI – beantwortet Fragen aus den Fachinhalten eines Verlags.
- Plattformnahe Tools – im Umfeld bestehender Kanzleisoftware, etwa DATEV.
- Allgemeine KI-Assistenten – breit einsetzbar, aber nicht auf das Steuerrecht und die Verschwiegenheit zugeschnitten.
- Branchenspezifische Plattformen – auf Steuerkanzleien gebaut, mit Anbindung an die eigenen Mandantendaten; hier ist Arminius einzuordnen.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine allgemeine Einordnung und ersetzt keine Beratung im Einzelfall. Anbieter, Preise und Funktionen ändern sich laufend.
Die Kriterien, an denen sich KI-Tools messen lassen
| Kriterium | Worauf Sie achten sollten | So löst es Arminius |
|---|---|---|
| Quellenbelege | Wird jede Antwort mit nachprüfbaren Originalquellen belegt – oder frei formuliert? | Jede Antwort automatisch mit Gesetzen, BFH-Rechtsprechung und BMF-Schreiben belegt und in Sekunden prüfbar. |
| Wissensbasis | Deckt das Tool Gesetze, Verwaltungsanweisungen und Rechtsprechung ab – und die eigenen Kanzleidokumente? | EStG, UStAE, BMF-Schreiben, BFH-Rechtsprechung – plus die eigenen Mandantendokumente. |
| DATEV-Anbindung | Lassen sich Mandantenbestände rechtssicher anbinden? | Ja – Mandantenbestände werden angebunden, Recherche im Kontext der eigenen Daten. |
| Hosting & Datenschutz | EU-/Deutschland-Hosting, Verschlüsselung, kein Training mit Ihren Daten? | Hosting ausschließlich in deutschen Rechenzentren, getrennte Kanzlei-Bereiche, kein Training mit Mandantendaten. |
| §203 StGB | Gibt es über die AVV hinaus eine Verschwiegenheitsvereinbarung nach §203 StGB? | Verarbeitung auf die berufliche Verschwiegenheit ausgelegt, §203-konform. |
| Letztkontrolle | Bleibt die fachliche Prüfung praktikabel beim Berufsträger? | Belege machen die Letztprüfung schnell; Arminius ersetzt die Verantwortung nicht. |
| Preis | Passt das Modell (pro Nutzer, Abo, Kanzleigröße) zu Ihrer Struktur? | Individuell nach Kanzleigröße – Konditionen im Erstgespräch. |
Was BStBK und DStV als Auswahlkriterien nennen
Die Orientierung der Berufsorganisationen deckt sich mit der Tabelle oben. Als Anhaltspunkte werden unter anderem genannt: EU-basierte Anbieter oder Server in der EU, eine Zertifizierung wie ISO 27001, dass das Tool keine Eingabedaten für Trainingszwecke verwendet, sowie Transparenz und Erklärbarkeit durch Quellenangaben. Für die Verschwiegenheit gilt: Eine reine AVV genügt für Berufsgeheimnisträger nicht – es braucht zusätzlich eine Vereinbarung nach §203 StGB bzw. §62a StBerG. Von der Nutzung öffentlich zugänglicher Dienste ohne ausdrückliche Kanzlei-Freigabe wird abgeraten.
Direktvergleiche
Wie sich Arminius gegenüber einzelnen Anbietern einordnet, haben wir gesondert aufbereitet:
Sicherheit: gebaut für die Verschwiegenheit des Steuerberaters
- Hosting ausschließlich in Deutschland – Betrieb in deutschen Rechenzentren, getrennte Kanzlei-Bereiche mit eigener Datenbank je Kanzlei.
- Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO – inklusive vollständiger, protokollierter Löschung (Art. 17 DSGVO).
- Verschlüsselung – TLS 1.3 bei der Übertragung, AES-256 für gespeicherte Dokumente mit eigenem Schlüssel je Kanzlei.
- Kein Training mit Ihren Daten – Mandantendaten werden niemals zum Training von KI-Modellen verwendet.
- Pflicht-Zwei-Faktor-Authentifizierung – für alle Nutzer, nicht deaktivierbar.
Den Vergleich an Ihrer Kanzlei machen
Im unverbindlichen Beratungsgespräch gehen wir die Kriterien an Ihren echten Fragen durch – und Sie sehen, wie Arminius Antworten belegt und prüfbar macht.
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Häufige Fragen zum KI-Vergleich für Steuerberater
Welche KI-Tools für Steuerberater gibt es 2026?
Der Markt umfasst inzwischen über ein Dutzend Lösungen für KI-gestützte Recherche und Assistenz – darunter verlagsbasierte Angebote, plattformnahe Tools im DATEV-Umfeld, allgemeine KI-Assistenten und branchenspezifische Plattformen wie Arminius. Der Deutsche Steuerberaterverband (DStV) hat dazu eine neutrale Marktübersicht veröffentlicht. Welche Lösung passt, hängt davon ab, ob der Schwerpunkt auf Fachverlags-Recherche, auf den eigenen Mandantendaten oder auf beidem liegt.
Worauf sollte ich bei der Auswahl einer KI für die Steuerkanzlei achten?
Entscheidend sind: nachvollziehbare Quellenbelege zu jeder Antwort, EU-/Deutschland-Hosting, Zertifizierung (z. B. ISO 27001), dass keine Eingabedaten zum Training genutzt werden, eine §203-konforme Verschwiegenheitsvereinbarung über die reine AVV hinaus, sowie passende Schnittstellen (etwa zu DATEV). Die Bundessteuerberaterkammer (BStBK) und der DStV nennen diese Punkte als zentrale Auswahlkriterien.
Was kostet KI für Steuerberater?
Die am Markt veröffentlichten Preise reichen je nach Anbieter, Funktionsumfang und Nutzerzahl von rund 80 Euro bis zu mehreren hundert Euro pro Monat; Preise ändern sich häufig. Arminius richtet sich nach der Kanzleigröße – die konkreten Konditionen klären wir im unverbindlichen Erstgespräch.
Ist DSGVO-Konformität bei allen KI-Tools gegeben?
Nein, das sollte man pro Anbieter prüfen und nicht voraussetzen. Wichtig ist außerdem: Für Steuerberater als Berufsgeheimnisträger reicht eine Auftragsverarbeitung (AVV) nach Art. 28 DSGVO allein nicht aus. Zusätzlich ist eine Verschwiegenheitsvereinbarung nach § 203 StGB bzw. § 62a StBerG erforderlich. DSGVO-Konformität ist eine Grundvoraussetzung, aber keine Aussage zur strafrechtlichen Verschwiegenheit.
Welche KI ist die beste für Steuerberater?
Eine pauschal „beste" KI gibt es nicht – es kommt auf den Einsatzzweck der Kanzlei an. Für die Recherche im Kontext der eigenen Mandantendaten mit prüfbaren Quellenbelegen und DATEV-Anbindung ist Arminius gebaut. Für reine Fachverlags-Recherche können verlagsnahe Tools sinnvoll sein. Am verlässlichsten ist ein Vergleich entlang der eigenen Anforderungen und der genannten Auswahlkriterien.